Um die Ethikratie angemessen richtig verstehen und einordnen zu können, müssen das Wesen und die Denkweise ihres Architekten verstanden werden.

Wer diesen Teil überschlagen will … → Zum Hintergrund von Tom Ernst (German and English) … wichtig ist hier nur, dass Autisten quasi das Gegenteil von Narzissten sind und die Wahrheit/Wirklichkeit benennen, sich nicht künstlich aufblasen, wie es ihnen oft von Narzissten projizierend unterstellt wird.

Tom ist ein typischer Asperger-Autist, betroffener Fachmann u.a. dafür, seit Jahren an vorderster Forschungsfront, deshalb hier eine Aufklärung über den Autismus, der in der Öffentlichkeit – selbst unter Psychiatern – immer noch in Vielem falsch beurteilt und eingeordnet wird – auch die Pharma-Industrie und die von ihr finanzierten Diagnose-Kataloge ICD und DSM spielen hier eine böse Rolle.


Vorab: als Gegensatz zu “Autismus” (“autistisch”) wird noch weithin “Neurotypie” (“neurotypisch”) genannt.
Dieser Begriff ist aber falsch/unpassend, denn beim Autismus geht es nicht um eine Abweichung/Störung gegenüber dem “typischen” Rest der Menschheit, sondern um die eine Seite eines ganzen Spektrums, wobei die andere Seite am besten mit “Synismus” (“synistisch”) bezeichnet wird (griech. “aut…” = selbst, eigen – griech. “syn…” = zusammen mit, gemeinsam, zugleich, gleichartig).

“Autismus” bedeutet also kein “ja oder nein”, sondern bezeichnet die eine Hälfte einer neuropsychologischen “Achse”.
Auf einer Autismus-Skala von 0-100 (0 = max. synistisch, 100 = max. autistisch) liegen Tom und Greta Thunberg bei ca. 82-83.
Die Synismus-Skala ist invers dazu.


(grob-schematisches Diagramm zur Verdeutlichung der “Achsen”-Sicht)

Im Folgenden sind Pauschalisierungen immer als “Mainstream” gemeint, nicht als eigentliche Generalisierung.
Und mit z.B. “Autist” ist eine deutlich höhergradig autistische Person gemeint, es wird damit keine “Diagnose” adressiert.

Den meisten Menschen ist nicht bekannt, dass Asperger-Autisten eine ganz andere Wahrnehmung haben und eine ganz andere Art der Kommunikation pflegen – dazu sei hier Folgendes gesagt:

Autisten nehmen die Welt nicht in “Ganzheiten” (z.B. “Gesicht”), sondern in vielen Tausenden von Details (z.B. “Gesichtszügen”) wahr, sie können kaum “tilgen” und/oder “verdrängen” und sind daher extrem an die Wirklichkeit gebunden, statt an irgendwelche Einbildungen, auch über sich selbst, denn sie nehmen ihre eigenen Denkvorgänge bewusst wahr. Die Asperger-(Autismus)-Leiharbeits-Firmen werben bei ihren Kunden mit der autismustypischen Gradlinigkeit, rigiden Aufrichtigkeit, Mustererkennungsfähigkeit und Anständigkeit von Asperger-Autisten.  Autisten gelten als “Weltmeister der Introspektion”, also der Reflexion über sich selbst, einschließlich Selbstkritik. Die Vulnerabilität von Autisten durch die wahrnehmungsbedingte (oft) Reizüberflutetheit oder unlogische oder skrupellos-menschenfeindliche Behauptungen von Synisten ist ebenfalls bekannt (“Meltdown”/”Shutdown”).

Man “hat” keinen Autismus, sondern man “ist Autist/autistisch” – zumeist schon genetisch bedingt.

Ein typischer Konflikt zwischen der autistischeren und der synistischeren (veraltet und falsch: “neurotypischeren”) Hälfte der Menschheit ist die Tatsache, dass relativ synistische Menschen sich v.a. durch Wahrheiten beleidigt (“angepisst”) fühlen, während relativ autistische Menschen sich eher durch Lügen (wie z.B. Unterstellung von synistischer u/o narzisstischer Denkart u/o Motivationen) beleidigt fühlen. Eine besondere Beleidigung ist es, wenn geschriebene Autisten-Texte nicht ordentlich gelesen werden und dann womöglich Teile falsch zitiert oder Schlüsse gezogen und vorgeworfen werden, von denen überhaupt nichts dastand: Gaslighting-Versuche.
Für Autisten sind Worte keine Manipulations-, sondern Aufklärungsmittel, und jedes einzelne Wort enthält für sie dezidierte tiefgängige Bedeutung. Autisten sind zumeist Perfektionisten – oft als “Erbsenzähler” diskriminiert, wo es für Autisten um “Korrektheit” geht – reine Wahrheits-/Wirklichkeits-Gebundenheit.

Ein weiterer typischer Konflikt: Wenn ein Autist sagt “Ich habe Hunger”, dann heißt das auch “Ich habe Hunger”, reine Sachaussage – es heißt nicht “Ich fordere Dich zum Essenmachen auf”, bedeutet also keine Beziehungsbotschaft.  Umgekehrt antwortet ein Autist nur “Aha” auf die Aussage eines Synisten “Ich habe Hunger”, denn schließlich könnte der Synist ja klar sagen, wenn er etwas vom anderen will, ehe der Autist sich den Kopf des Synisten zerbrechen muss (und damit sowieso nur allzu oft in eine Irrtums-Falle läuft).

Ein besonders großes Problem für Autist(inn)en ist ihre Beziehung zu Psychopathen/Narzissten. Psychopathen/Narzissten lügen und manipulieren skrupellos, das geht hin bis zum “Gaslighting”. Autisten müssen (kraft schlechter Instinktiv-Erkennung) erst mal annehmen, dass der andere die Wahrheit sagt, denn sonst wären sie ängstlich blockiert. Und sie gehen dabei -projektiv- davon aus, dass der andere so die Wahrheit sagt, wie sie selbst. Das bedeutet, Autisten gehören zu den gutgläubigsten Menschen der Welt … und werden deshalb reihenweise Opfer von Psychopathen/Narzissten … die Autistengruppen in den Social Media quellen über vor Jammer über dieses Muster. An dieser Stelle sind Autisten tatsächlich “sozial” schwerbehindert.

Noch eine verbreitete Fehleinschätzung: Greta Thunberg wurde oft des “Schwarz-Weiß-Denkens” bezichtigt – das ist schlicht falsch, bzw. gilt nur für Probleme, die tatsächlich ein “Schwarz oder Weiß” bedeuten, wie z.B., ob das Klima “kippt oder nicht kippt”.  Autisten können zumeist sogar vielschichtiger und komplexer denken als Synisten, lediglich rigider. Wenn etwas “blau” ist, dann hat das auch “blau” genannt zu werden und nicht “rot” oder “grün” – an dieser Stelle sagt dann ein friedfertiger hegelianischer Synist “ok, wenn das Deine Meinung ist …” – Autisten finden das schon regelrecht geisteskrank.

Autisten sind besonders gut dazu fähig, sich vollständig von Gewohntem unabhängig zu machen, verstehen unsinnige bzw. rein gesellschaftlich bedingte Tabus, Verhaltensnormen und Denkgewohnheiten kaum, können dafür aber gänzlich “neuartig” denken.

Greta sagt sinngemäß “Manchmal wünschte ich, alle Menschen wären ein bisschen autistisch”.

Tom sagt sinngemäß “Es sind die Synisten, die die Welt am Drehen halten und die Autisten, die sie vorwärtsstupsen”.

 


Das soll zur Erklärung der typisch autistischen Struktur von Toms Denkart und Äußerungen reichen.

→ Zum Hintergrund von Tom Ernst


Liste von berühmten Asperger-Autisten, bzw. Menschen, die entweder offiziell diagnostiziert oder von den meisten Autisten als “zu ihnen gehörig” wahrgenommen werden – Autisten erkennen einander:

Albert Einstein – Greta Thunberg – Ludwig Wittgenstein – Wolfgang Amadeus Mozart – Charlie Chaplin – Sokrates – Leonard Nimoy – Vera F. Birkenbihl – Daryl Hannah – Andy Warhol – Glenn Gould – Isaac Newton – Immanuel Kant – Vincent van Gogh – H.C. Andersen – Antoni Gaudí – Ludwig van Beethoven – Noam Chomsky – Bill Gates – Björk – Erik Satie – Béla Bartók – Charles Darwin – Samuel Beckett – Syd Barrett – Marie Curie – Paul Dirac – Johann Sebastian Bach – Michelangelo – Leonardo DaVinci – Margaret Mead – Alfred Kinsey – Nikola Tesla – Lewis Carroll – Woody Allen – Hermann Hesse – James Joyce – Bertrand Russell – Spinoza → Henry Ford – Paul Robeson – Wassily Kandinsky – Alan Turing – Paul Erdős – Barbara McClintock – Stanley Kubrick – Courtney Love – Isaac Asimov – Piet Mondrian – J. M. W. Turner – Archimedes – Michael Palin – Carl Friedrich Gauss – Friedensreich Hundertwasser – Kurt Gödel – Herman Melville – George Orwell – Charles Richter – Emily Dickinson – Arthur Conan Doyle – Anton Bruckner – Grigori Perelman – Grock – Henri Poincaré – Gordon Brown – Charles de Gaulle – Abraham Lincoln – Konrad Adenauer – Karl XII. von Schweden – Phillip II. von Spanien – Tim Burton – Hans Asperger – Leo Kanner – Patrick Stewart – Bobby Fischer → Keanu Reeves – Johnny Depp – Joseph Beuys – Heinrich Böll – Max Frisch – Anthony Hopkins – Frank Zappa – Antoine de Saint-Exupéry – Karl Lagerfeld – …


Hier noch ein paar Links zu Artikeln, die von einem Top-Betriebspsychologen von Konzernen geschrieben wurden, selbst Autist … zur Verdeutlichung synistischen Wesens aus Autisten-Sicht (dort wird noch der alte, eigentlich unpassende Begriff “neurotypisch” benutzt).

Das Neurotypische Syndrom – Ein paar Filter zuviel im Kopf
Das Neurotypische Syndrom – Der volkswirtschaftliche Schaden
Das Neurotypische Syndrom – Nein
Das Neurotypische Syndrom – 50 Kilo Fieber


Und hier noch ein Verweis auf zwei Grundlagenforschungs-Studien, die für neurobiologisch Kundige Auskunft geben über die zentrale Ursache der autistischen Symptomatik, soweit sie (wie überwiegend der Fall) genetisch bedingt ist: exprimierte Ligandenproteine modulieren die Cannbinoid-Rezeptoren ungünstig, so dass diese eine ihrer Hauptaufgaben nur vermindert erfüllen: die dämpfende Regulierung überschießender Nervenimpulse (antioxidative Wirkung der Cannabinoid-Rezeptoren).  Daraus sind auch alle anderen “Störungs”-Komorbiditäten zum Autismus (der selbst keine “Störung” ist, s. oben “Achse”) abzuleiten: Tourette, Epilepsie, Fibromyalgie, Restless Legs Syndrom, ADHS, Hyperaktivität, …, alles “neuro-hyperenergetische” Störungen. ADHS ist übrigens die einzige bekannte Komorbidität zum Autismus, bei der höhergradiger Narzissmus erwartet werden kann – die Ursache ist zwar psychologisch vermutbar, aber noch nicht ganz geklärt, insbesondere neurologisch noch nicht.
Die autistische Symptomatik kann auch (in diesem selteneren Fall auch als “Störung” zu bezeichnen) von einer echten Schädigung der Cannabinoidrezeptoren hervorgerufen sein.
Die Studien stammen vom Nobelpreisträger für Neurobiologie, Prof. Dr. Th. Südhof, Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut, der persönlich bestätigt hat, dass mit großer Sicherheit “Cannabis Mangelausgleich für die autistischere Hälfte der Menschheit” bedeutet – als Erkenntnis weithin leider noch prohibitorisch unterdrückt, zugunsten der Krankenkassen und der Pharma-Industrie.

Südhof – Anderson beta-Nrxn Cell 2015
Südhof – Foldy Neuron NL3 KO 2013

Nähere Informationen dazu bei Tom Ernst.