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Die angebliche "Demokratie" ist keine

Eine "...kratie" ist definiert durch den souveränen Gesetzgeber. Im gegenwärtigen System ist dies nicht das Volk – daher hat dieses System kein wie auch immer geartetes Recht, sich "Demokratie" zu nennen, zumal dem Volk in unseren Verfassungen von vorneherein die Gesetzgebungsmacht entzogen bleibt. "Staats"philosophisch ist das ggw. System als [hegelianisch-dialektisch-gleich-gültige] "wirtschaftsfaschistische Lobbyparteien-Klasmakratie" (griech. "klasma" = "Fraktion") zu bezeichnen. Personen- oder gar Parteien-Auswahlen sind logisch explizit anti-demokratisch – dies wird noch verstärkt durch die grundlegenden Kräftevektoren der diktatorischen und privatwillkürlichen Wirtschaft, die die Politik determiniert. → Soziopsychologische Analyse → Kräftediagramme  

Die hegelianische Denkart

Dialektische Gleich-Gültigkeit von Gut und Böse “Konsens” als zähneknirschend-gemeinsames Sub-Optimum
Onkel Otto hat einen Apfel: “Fritz und Hans, sagt jeder, wie viel er von dem Apfel will.” Fritz, gierig: “Ich will den ganzen”. Hans, hustend: “Ich will fair den halben”. Onkel Otto: “Ok, dann machen wir das ganz fair, jeder bekommt einen viertel Apfel weniger, als er wollte, beide verzichten auf gleichviel”. Und so bekommt Fritz einen dreiviertel Apfel und Hans ein Viertel.
So funktioniert die hegelianische angebliche “Demokratie”. Wer am lautesten kräht und sich am rücksichtslosesten durchsetzt, bekommt das Meiste. Hinzu kommt, dass Hans schwer erkältet ist und eigentlich den ganzen Apfel gebraucht hätte wg. Vitamin C. Und hätte Fritz frech eineinhalb Äpfel gefordert, hätte er den ganzen Apfel bekommen, Hans nichts. Unter Kant würde das keinesfalls passieren, alles nicht. Überspitzt: Hegel definiert Liebe und Mord als gültige Gegengewichte für sein angestrebtes Gleichgewicht. Der “Kompromiss” wird als “Durchschnitt” nur von unten her angestrebt, getroffen wird sich bei einem Minimum (in der Klimarettungs-Maßnahmen-Diskussion gut erkennbar, wo es Maxima bräuchte). Bei Hegel gewinnt von Fall zu Fall immer der Stärkere, ggf. der mit mehr und teureren Anwälten, einen kategorischen Imperativ gibt es bei Hegel nicht. Das Kind des salomonischen Urteils hätte Hegel der Frau zugesprochen, die das Kind nicht losgelassen hat – trotz Qual des Kindes – der Nicht-Mutter. Leidschaffung wird nur beim Täter gesühnt/”ausgeglichen”, nicht gegenüber dem Opfer – Täter-Opfer-Ausgleich ist bei Hegel nicht vorgesehen. Bei Hegel ist eine Lüge erst dann eine Lüge, wenn sie “erwischt” wird – und Lügen ist bei Hegel eh erlaubt und gleich”wertig” – wieder kein kategorischer Imperativ. Hegel agiert nur von Fall zu Fall, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, “Vorbeugung” ist ihm kein Begriff. Hegel blendet die Naturgesetze aus, bezieht sich ausschließlich auf den menschlichen Ellenbogenkampf-Kontext. Wenn Hegel beim analytischen Denken auf die Ethik stößt, erklärt er sie zu einem "Meinungs"-Wert, negiert sie bzw. definiert sie in "Moral" um und verdrängt sie. Dabei übersieht er und/oder hat nicht verstanden und/oder ignoriert perfide-bewusst, dass Ethik als säugetierkonstituierende Basisfähigkeit (kognitive Erfüllung der Empathie) ein ewiger und für Säugetiere zwingend notwendiger Wert IST. Hegel zerpflückt mit seiner Dialektik grundsätzlich alles, entwertet alles, bis alles eine einzige gleich-gültige Soße ist und stiehlt sich damit aus jeder Verantwortung heraus, Hauptsache angeblich “Meinungsfreiheit”. Dabei macht er irrsinniger-/perfiderweise (manipulatorisches Machtmittel) keinen Unterschied zwischen “Meinung” und (nur allzu oft fälschlicher) “Faktenbehauptung” ("Lüge"). Einer der Effekte ist die Unfähigkeit der angeblichen "Demokratie" gegen die Neonazis, AfD und andere Faschos, denn die sind so schlau, diese Technik – die das System ihnen vormacht – zu kopieren. Im ggw. hegelianischen System ist IMMER nur ein unterdurchschnittlicher Minimalkonsens zu erwarten – mathematisch zwingend. Die Klimarettung braucht aber Maximal-Lösungen, weit oberhalb jedes "Durchschnitts" und sozialen Konsenses. Hinzu kommt, dass allseitig parteilichkeitsdominierte Verfahren per se kontraindiziert für vernünftige Lösungen sind und immer von jedwedem Optimum wegführen MÜSSEN (mathelogisch eine Frage der Intentionsvektoren und der resultierenden Attraktoren). Für schnelle Krisenbewältigung ist das hegelianische Diskurs-System eh niemals tauglich. Hier geht’s zwar eher gegen Nietzsche, aber Hegel wird auch recht gut dargestellt, er “lehnt sich zurück” und erwartet den “Sieger”: http://existentialcomics.com/comic/176 Zentraler Dialog dort: Kant: "Look, we have a moral [ethical] duty towards the other players." Hegel: "No, Kant, we really don't. You want to beat them." Hegel'sche Gleichheit versus Kant'sche Gerechtigkeit (von Noemi, 10 Jahre)   Diese Wurzel kann nicht "repariert" werden – das geht nur mit einem grundsätzlich neuen System.    
Soziopsychologische Analyse aus Sicht eines Soziopsychologen, Psycholinguisten, Politologen, Philosophen und (u.a. Ethik-) Lehrers:
Die Verschwörungstheorie, dass sich eine kleine Clique von machtgeilen Polit-Psychopathen [fachlich konkret gemeint] dazu verschworen hätte, den Willen des Volkes zu erfüllen, ist eine schwere psychische Deformation, leider in >97% des Volkes durch Generationen dauernde Manipulation verfestigt. Wir leben nicht in einer "Demokratie", sondern in einer wirtschaftsfaschistischen Loybbyparteien-Klasmakratie ("Fraktionen-Herrschaft"). Lediglich das Volk ist zu demokratischem Verhalten aufgefordert, um keine aktionistische Fundamentalkritik am System zuzulassen. Die determinierende Wachstums- und Beute-Wirtschaft – deren Strukturen unsere Gesellschaft weitaus mehr bestimmen, als die Politik – ist den demokratischen Strukturen sowieso diametral entgegengesetzt – diktatorische Führerschaft per se, alle "Arbeitnehmer" unterwerfend. "Die Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Wirtschaft." [Frank Zappa] "Demokratie", das sind nur "des Kaisers neue Kleider", die Verschwörungserzählung, dass sich eine winzige Clique von professionellen Polit-Psychopathen dazu verschworen hätte, mit ihrer Gesetzgebungsmacht (wodurch eine "…kratie" definiert ist) den Willen des Volkes zu erfüllen, ihn direkt in die Gesetzgebung durchzureichen. Wir, das "Volk", geben lediglich alle 4 Jahre unsere lügenhaft ermanipulierte "Stimme" weg in eine Urne, für eine der wenigen "Parteien", die zugelassen sind und eine Chance haben, die 5%-Hürde zu überwinden, von denen aber keine einzige zu wenigstens 30% meinen ethischen Grundkriterien genügt, und die dann mit dem angeblich demokratischen Machtpotenzial machen, was sie wollen. Die Gesetzgebungs-Macht bleibt dem Volk von vorneherein per “Verfassung” versagt und wir werden von lauter Parteilichen regiert (lat. rex = König). “Des Volkes Wille” wird schon auf der Stufe Volk→Parteien schwer und dann zu den Führungsebenen hin bis zur Unkenntlichkeit verzerrt (→ Kräftediagramme). Leider glauben – generationenlang manipuliert – mehr als 97% der Menschen den perfiden Schwachsinn der Demokratieverschwörungs-Lüge, in schwerer kognitiver Dissonanz/ Verzerrung. "Man muss eine Lüge nur oft genug wiederholen, dann wird sie auch geglaubt." [Joseph Goebbels] Solange es die parteiliche Verdichtung über die Wahlstufen, mit dem Anreiz- und Intentionsvektor Richtung Psychopathie und einem expliziten oder impliziten Fraktionszwang gibt, wird sich auch nichts am Übel ändern. "Es darf nicht zugelassen werden, dass Wahlen etwas am wirtschaftlichen Programm ändern." [Wolfgang Schäuble]